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14.02.14 Von Emätze-Gückeln und der Habersack-Gas-Prompt

Oder wie lustig eine Talkshow sein kann, wenn man nur die Richtigen einlädt...

Talkshows sind in der Regel langweilig, besonders politische. Da wird herumgeeiert, Phrasen gedroschen, jeder ist peinlich darauf erpicht, so viel Redezeit wie möglich für seine Message zu ergattern und dabei sein Image aufrechtzuerhalten. Ein vollkommen anderes Erlebnis hatten die rund 100 Gäste einer Firmenfeier am letzten Freitag im festlich eingedeckten Kultursaal des Eichenzeller Schlösschens.

Sie hatten das Glück, dass die Entertainerin MARIANNE BLUM, als investigative Journalistin Maribrett Illner auftrat, um im Rahmen der Talkshow „Komme-die zum Ässe" ihren Gast zu begrüßen, MICHAEL BLEUEL, Teil des bekannten Comedy-Duos Wolf & Bleuel. Er war für die Show in der Figur Franz Habersack geschlüpft.

„20 Hektar, 120 Ferkelsäu und ledig... und das bleibt auch so", so stellte er sich selbst vor und das umriss auch den Themenkreis, in dem der Rhönbauer in 13. Generation sich normalerweise bewegt, was ihn freilich nicht davon abhält mit dem Gedanken zu spielen, in die Politik zu gehen. Dass er sich dabei nicht mit einem Sitz im Hofbieberer Gemeinderat begnügen würde, war schnell klar. Habersack wolle gleich „am großen Rad drehen", wie er der stets seriös nachfragenden Talkmasterin mitteilte. „Also die Merkel, die is ja au e gaanz patend Mäji" (ein ganz patentes Mädchen) tat er seine Einschätzung der Kanzlerin kund. Auch zu brandaktuellen Themen wie z.B. zur Energiewende hatte er ganz eigene Habersacksche Theorien und Ideen beizusteuern.

Sein Vorschlag: Man muss den Kühen, die man sowieso hält, nur ihr Gas abzapfen - „am Hinterausgang der Kuh" - mittels eines von ihm selbst entwickelten Flatulatsaugers, dann seien alle Energieprobleme gelöst. Um seine Idee zu verbreiten, habe er auch extra eine Firma gegründet, die Habersack Gas Prompt International. Der Gerhard (Schröder) mache ihm das Büro.

Das war nur eine von vielen herrlich komischen Ideen und verschrobenen Ansichten, die der Comedian als alt-eingeborene Rhöner während des Abends zum Besten gab, wobei ihm die Talkmasterin stets zuverlässige Stichwortgeberin war und souverän und charmant durch den Abend führte.

Die Gäste amüsierten sich herrlich und dankten den beiden Künstlern immer wieder mit Lachsalven und reichlich Applaus.

Ach, Sie wollen noch wissen, was es mit der Überschrift auf sich hat? Nun es handelt sich hier um eine weitere echte Habersacksche Erfindung: ein „Emätze-Gückel" ist ein männlicher Ameis...

 

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